Technologie & Therapie

Technologiegestützte Handrehabilitation

Wir verbinden moderne Technologien wie Funktionelle Elektrostimulation (FES) mit evidenzbasierter Ergotherapie, damit das Gehirn neue Nervenbahnen knüpft und verloren geglaubte Alltagsbewegungen zurückkehren.

Was geschieht im Nervensystem?

Eine Durchblutungsstörung unterbricht die Signalübertragung vom Gehirn zur Hand — oft mit Kraftverlust, Spastik oder Taubheit als Folge.

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Neuroplastizität als Basis

Das Gehirn kann sich zeitlebens umstrukturieren: Gesunde Areale übernehmen Aufgaben geschädigter Bereiche — angeregt durch wiederholtes Training.

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Kurze Ersteinschätzung

Zwei Fragen — eine erste Tendenz.

Wie verhält sich Ihre betroffene Hand aktuell?

Unser Spezialgebiet

Die 4 Phasen des Greifens

Mit Funktioneller Elektrostimulation (FES) bringen wir die Bewegungen der Hand zurück — damit alltägliche Handgriffe wie Tasse heben, Besteck führen oder Ankleiden wieder gelingen.

Phase 01

Reichen

Zielgerichtete Armbewegung ohne Rumpfausweichen.

Phase 02

Greifen

Handöffnung und Fingerausrichtung zur Objektform.

Phase 03

Manipulieren

Kontrolliertes Heben, Führen und Platzieren.

Phase 04

Loslassen

Gezieltes Entspannen der Fingerstrecker.

Elektrostimulation überbrückt die Bewegungslücke

In jeder dieser vier Phasen kann eine geschwächte Ansteuerung die Bewegung unterbrechen — etwa beim Öffnen der Hand vor dem Greifen oder beim Loslassen. Funktionelle Elektrostimulation (FES) setzt genau dort an: Sie aktiviert die Muskeln, die alleine nicht ausreichend angesteuert werden können, und ermöglicht so den vollständigen Bewegungsablauf von Reichen bis Loslassen — statt einer isolierten Teilbewegung.

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